Gut drei Monate nach Bekanntwerden ist es endlich weg: Ein geschichtsrevisionistisches Monument auf dem Gelände der Senior*innenresidenz „Wohnpark Bismarck“ im Pankower Ortsteil Französisch Buchholz. Kritische Öffentlichkeit durch Berichte linker Tageszeitungen und der beharrliche Druck von Antifaschist*innen lösten bei der Geschäftsführung der Einrichtung Angst und Bange aus und man ließ den Stein Anfang Juni schließlich abreißen. Bereits im Jahr 2018 war der Klotz in Anwesenheit von Neonazis der Partei „Der III. Weg“ eingeweiht worden, auch bei späteren sogenannten „Heldengedenken“ am Stein durften die Nazis nicht fehlen. Die Aktivist*innen der Emanzipativen Antifaschistischen Gruppe (EAG) sagen, der „Wohnpark Bismarck“ richte sich insbesondere an rechtes Klientel, was deren Betreiber*innen nun aus durchschaubaren Gründen weit von sich weisen.
„Mörderschweine“ – Neonazis beschädigen Sowjet-Ehrenmal in Berlin-Buch. Presseecho
24. Mai 2020
In der Nacht zu Samstag, 23. Mai 2020 wurden etliche Hakenkreuze auf das Denkmal für die gefallenen sowjetischen Soldat*innen im 2. Weltkrieg im Berliner Ortsteil Pankow-Buch geschmiert. Für diesen Tag war eine antifaschistische Demonstration in Buch angekündigt, die an den im Jahr 2000 von Neonazis ermordeten Sozialhilfeempfänger Dieter Eich erinnerte. Über hundert Menschen beteiligten sich daran bzw. zeigten sich aufgrund der Corona-Beschränkungen im Umfeld mit der Aktion solidarisch. Wir sehen den Angriff in direktem Zusammenhang mit dem Gedenken am 23. Mai und einer antifaschistischen Kundgebung am 8. Mai, dem Tag der Befreiung, die direkt am Sowjetischen Ehrenmal stattfand.
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Gedenken an den 8. Mai in Pankow
17. Mai 2020
Am 8. Mai wurde an zahlreichen Orten dem 75. Jahrestag der Befreiung von Nationalsozialismus in kleinem Kreise gedacht – ein Gedenk- und Feiertag, der eigentlich mit besonders vielen Teilnehmer*innen geplant war. Pankower Antifaschist*innen haben trotz der aktuellen Beschränkungen ein würdiges Ereignis am Sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Buch gestaltet – und so auch verhindert, dass Nazis dort ihr Unwesen an diesem Tag treiben.
8. Mai: Ein Zeichen setzen gegen Faschismus und Krieg
27. April 2020
Ein parteiübergreifendes Bündnis hatte dazu aufgerufen, den 75. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus am 8. Mai 2020 zu feiern. Mit einem Befreiungsfest in Berlin-Buch in der Nähe des Sowjetischen Ehrenmals wollten wir eigentlich gemeinsam mit vielen Pankowerinnen und Pankowern die Opfer und Verfolgten würdigen und den Befreierinnen und Befreiern danken.
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Trauer um Andrée Thérèse Leusink: 14.5.1938 – 9.4.2020
27. April 2020
Wir trauern um unsere Kameradin und Freundin Andrée Thérèse Leusink, die in der Nacht zum 9.4. nach langer, schwerer Krankheit verstarb. Die unnachgiebige Antifaschistin und Schoa-Überlebende war Gründungsmitglied unseres Vereins. Ihrer Familie und ihren Freund*innen gilt unsere aufrichtige Anteilnahme. Andrée wird fehlen.
Foto: Andrée bei der Gedenkdemo an die Novemberpogrome 1938 am 9.11.2014 in Moabit. Nachrufe: Siehe unten sowie in junge Welt und neues deutschland
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FIR ruft auf zum symbolischen und „virtuellen Gedenken“
27. April 2020
Die Internationale Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) – Bund der Antifaschisten erklärt:
Angesichts der Entwicklung der Corona-Pandemie in ganz Europa hat sich nun bestätigt, was die Veteranenverbände und Antifaschisten heutiger Generationen befürchtet haben – sämtliche öffentlichen Gedenk- und Erinnerungsfeierlichkeiten zum 75. Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager und der okkupierten Länder vom Faschismus sind abgesagt worden.
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8. Mai zum Feiertag machen! Was 75 Jahre nach Befreiung vom Faschismus getan werden muss!
10. April 2020
Unterstützt die Petition von Esther Bejarano und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes -Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA)
Ich überlebte als Mitglied des „Mädchenorchesters“ das deutsche Vernichtungslager Auschwitz und konnte vor 75 Jahren auf dem Todesmarsch der Häftlinge des KZ-Ravensbrück der SS entkommen. Ich bin Vorsitzende des Auschwitz-Komitees in der BRD e.V und Ehrenpräsidentin der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes -Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten. 8. Mai zum Feiertag machen! Was 75 Jahre nach Befreiung vom Faschismus getan werden muss! weiterlesen »
Demokratisch durch die Pandemie!
10. April 2020
Die Corona-Pandemie stellt die Welt plötzlich vor tödliche Gefahren. Das Virus interessiert sich dabei nicht für Politik. Politisch sind allerdings die Reaktionen der Regierungen und Parteien. Zahlreiche Einschränkungen der bürgerlichen Freiheiten wurden innerhalb kurzer Zeit weltweit eingeführt. Demokratisch durch die Pandemie! weiterlesen »
Erklärung zur aktuellen Corona-Krise
8. April 2020
Erklärung der Landesverbände Berlin und Brandenburg der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) zur aktuellen Corona-Krise
Mit Bedauern nehmen die VVN-BdA Brandenburg und die Berliner VVN-BdA zur Kenntnis, dass in der aktuellen Situation die Feiern anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung der in Brandenburg gelegenen Konzentrations- und Zwangsarbeitslager abgesagt werden müssen.
50.000 Petitionsunterschriften bis zum 8. Mai 2020!
17. Februar 2020
Unterstützen Sie die Petition für den Erhalt der Gemeinnützigkeit der VVN-BdA! Bis Mitte Februar hatten sich schon rund 34.000 Menschen beteiligt. Zudem kann die VVN-BdA eine erhebliche Zahl an Neumitgliedern begrüßen, derzeit rund 1.700 bundesweit. Nun wollen wir bis zum 8. Mai, 75 Jahre nach dem Tag der Befreiung 50.000 Petitionsteilnehmer*innen finden, damit sich der Petitionsausschuss des Bundestags mit dem Anliegen befassen muss. Helfen Sie uns!











