Kundgebung nach rassistischen Angriffen am 18.6. in Pankow-Buch

11. Juni 2022

Das Netzwerk gegen Rassismus Buch-Karow setzt sich für ein solidarisches Miteinander ein! Macht mit!
Anfang Mai 2022 kam es zu rassistischen Angriffen auf einen Familienvater und seinen Sohn in der Wiltbergstr. (Nähe S-Bhf. Buch). In den letzten Jahren ereigneten sich immer wieder rassistische Bedrohungen oder Angriffe in Buch und Karow. Dagegen wollen wir etwas tun! Wir möchten Betroffene unterstützen und Menschen im Kiez zu Zivilcourage ermutigen! Denn Rassismus und Gewalt gehen uns alle was an! Wir schauen nicht weg! Kommt zu unserer Kundgebung und lasst uns gemeinsam für ein vielfältiges und respektvolles Miteinander zusammen stehen! Wir freuen uns auf Euch!

Mehr Infos: pankow-gegen-rassismus.de

Schaut nicht weg bei rassistischer Gewalt! Kundgebung Sa., 18.6., 10-12 Uhr, S-Bhf. Buch (Vorplatz)

Gedanken zum Krieg am „Tag des Sieges“

11. Juni 2022

Wir dokumentieren im folgenden einen Redebeitrag, den ein Mitglied der Pankower VVN-BdA auf einer Dauerkundgebung des Berliner Landesverbandes am sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Treptow am 9.5. gehalten hat!

Liebe Menschen in der Runde,
Liebe Umstehenden,
Liebe Vorbeilaufenden.

Die Holocaust-Überlebende Vanda Obiedkova starb im April aufgrund der Kriegsbedingungen in Mariupol

Mein Beitrag wird kurz und traurig. Jedesmal wenn ich meinen Schlüssel nehme und die Wohnung verlasse, schaue ich in das hoffnungsvolle Gesicht einer Frau. So auch vorhin. Zentral ist sie auf ein 1944 erschienenes Plakat von Viktor Koretzkii, geboren in Kiew, gedruckt.
Die Frau steht vor einem nachtgrauen, wolkenschweren Himmel. Am Horizont stehen einige Ruinen in Flammen. Sie streckt ihre Arme vor, die Hände zu Fäusten geballt. Ihre Handgelenke sind von Metallbändern und einer Kette gefesselt. Die Bänder tragen Hakenkreuze, doch die Kette wird zerschlagen – zerschlagen von drei Schwertern. Auf den Schwertern prangen die Zeichen der Alliierten, die der USA und Großbritanniens links, rechts das der Sowjetunion.

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Gedenken am 8. Mai in Buch

8. Mai 2022

Rund 150 Antifaschist:innen beteiligten sich im Verlaufe des 8. Mais an der traditionellen Kundgebung zum Tag der Befreiung in Pankow-Buch, das am dortigen Sowjetischen Ehrenmal stattfand. Viele Redner:innen verwiesen auf die Bedeutung der Roten Armee bei der Zerschlagung Nazideutschlands. Ebenso wurde – auch angesichts des aktuell von Russland geführten Kriegs gegen die Ukraine – darin erinnert, dass der Sieg der Roten Armee durch Beteiligung von Soldat:innen aller Sowjetrepubliken herbeigeführt wurde und 27 Millionen Sowjetbürger:innen im Verlaufe des faschistischen Eroberungskriegs starben. Musik gab es im Verlaufe des Tages von Olaf Ruhl, Lebenslaute und dem Chor Stille10. Reden gab es u.a. von Vertreter:innen der Linkspartei, NEA, Pankower VVN-BdA sowie jungen Weißenseer Antifas.

Die Pankower VVN-BdA gehörte zu den Mitveranstalter:innen der alljährlichen Kundgebung am 8. Mai, dem Tag der Befreiung, am Sowjetischen Ehrenmal in Pankow-Buch (Wiltbergstr.) Den Aufruf und weitere Infos zum Programm haben wir hier zusammengestellt

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Online-Veranstaltungsreihe zum Krieg in der Ukraine

4. Mai 2022

Veranstaltungsreihe-Ukraine

Die Bundesvereinigung der VVN-BdA veranstaltet ab Mitte Mai eine dreiteilige Onlineveranstaltungsreihe (12., 18 und 24. Mai jeweils 19 Uhr auf Zoom) „Nationalismus und Geschichtsrevisionismus – Beiträge zum Krieg in der Ukraine aus antifaschistischer und historischer Sicht“ mit interessanten Gesprächspartner:innen, die wir hier nicht unerwähnt lassen wollen. Weitere Informationen inkl. der Zugangsdaten hier

„Death to all russians“: Sowjetisches Ehrenmal im Treptower Park geschändet

10. April 2022

Das sowjetische Ehrenmal im Treptower Park in Berlin ist großflächig beschmiert worden. „Fascists“, „Death to all russians“, „Stop War“ und „Kill russians as people in Bucha“ wurde auf die Gedenksteine geschrieben. Das Ehrenmal ist Gedenkstätte und Friedhof für die im Zweiten Weltkrieg gefallenen Soldat*innen der Roten Armee aus allen Republiken der Sowjetunion. Dieser Vorfall ist ein gefährliches Beispiel für die geschichtsverfälschenden Narrative, die spätestens seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine im Umlauf sind. „Death to all russians“: Sowjetisches Ehrenmal im Treptower Park geschändet weiterlesen »

„Krieg beendet keine Kriege“ – Cornelia Kerth im Interview mit der taz

31. März 2022

taz am wochenende: Frau Kerth, am Wochenende feiert die „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund deutscher AntifaschistInnen“ (VVN-BdA) Geburtstag. Wie wurde der Verband vor 75 Jahren gegründet?

Cornelia Kerth: Eigentlich begann unsere Geschichte im Mai 1945, als die Überlebenden aus den KZs und Zuchthäusern zurückkamen und sich organisieren mussten: Die Wohnung war weg, es gab kaum Lebensmittel. In allen Besatzungszonen bildeten sich Komitees aus Heimkehrenden als erste Anlaufstellen, die auch mithilfe von Fragebögen die Verfolgungsschicksale und möglichst die Tä­te­r:in­nen erfassten. (…)

Weiterlesen auf der Seite der taz.

Nein zu Militarisierung und Aufrüstung!

23. März 2022

Am 27. Februar hat die Bundesregierung das massivste Rüstungspaket der jüngeren deutschen Geschichte verkündet. 100 Milliarden Euro Sondervermögen sollen allein dieses Jahr in neue Waffensysteme wie Drohnen und Jagdbomber fließen. Geht es nach den Wünschen des Bundeskanzlers Olaf Scholz, soll dieses Sondervermögen im Grundgesetz abgesichert werden. Nein zu Militarisierung und Aufrüstung! weiterlesen »

Die Waffen nieder! Erklärung der VVN-BdA zum Überfall auf die Ukraine

24. Februar 2022

24. Februar 2022

Am heutigen Tag haben russische Truppen den offenen Krieg gegen die Ukraine begonnen.

In den letzten Wochen hatte die Russische Föderation unter Ausnutzung einer großen militärischen Übermacht und unter dem Deckmantel falscher historischer Herleitungen nach der Annexion der Krim im Jahr 2014 die Souveränität der Ukraine in Frage gestellt und mit der völkerrechtswidrigen Anerkennung der sogenannten „Volksrepubliken“ im Donbass und die Übernahme ihrer weitergehenden territorialen Ansprüche verbunden mit dem Einmarsch russischer regulärer Truppen schwerwiegend gebrochen. Dies bedeutete den Abbruch langjähriger diplomatischer Bemühungen zur Lösung von Bürgerkrieg und Grenzkonflikt. Nun ist die Russische Föderation vollständig zur nackten Gewaltpolitik übergegangen.

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Lichterkette: 350 Menschen bei Holocaust-Gedenken in Pankow

29. Januar 2022

©Jonas Teune

Rund 350 Menschen beteiligten sich am 27. Januar, dem Internationalen Gedenktag für die Opfer des Holocaust, an der alljährlichen Lichterkette unter dem Motto „Für ein gewaltfreies Miteinander, gegen Antisemitismus und Rassismus“. An diesem Tag vor 77 Jahren befreiten sowjetische Truppen das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Aufgerufen hatten neben der Kommission Bürgerarbeit auch die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Pankow sowie die Pankower VVN-BdA. Wir bedanken uns bei den Redner:innen (Pankow Bezirksbürgermeister Sören Benn und den Vertreter:innen von Sea Watch, Amaro Drom und dem Jüdischen Studierendenverband) für ihre eindrücklichen Beiträge und auch allen anderen, die sich an der Lichterkette beteiligten.

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Lichterkette am 27.1.: Für ein gewaltfreies Miteinander, gegen Antisemitismus und Rassismus

16. Januar 2022

Plakat zur diesjährigen Lichterkette

Die Kommission für Bürgerarbeit in Pankow wird am Donnerstag, 27. Januar 2022 (18 Uhr, ehemaliges Jüdisches Waisenhaus Pankow, Berliner Str.120/121) in Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Pankow und der VVN-BdA mit der 24. traditionellen Lichterkette an die Opfer des Holocaust erinnern und gedenken. Mit Reden von Sören Benn, Bezirksbürgermeister von Pankow, Lars Umanski, Vizepräsident der Jüdischen Studierendenunion Deutschlands und Vertreterinnen sowie Vertreter von „Sea-Watch e.V. · Zivile Seenotrettung an Europas Grenzen“ und der „VVN-BdA Berlin-Pankow“. Wir dokumentieren im folgenden die Pressemitteilung der Kommission:

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