Antifaschistische und feministische Aktionstage zum Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark

16. Juli 2020

Digitale Aktionstage vom 03. – 09.08.2020
Führungen vor Ort (nach Anmeldung) 13.- 15.08.2020

Die Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V. arbeitet daran, die Geschichte des ehemaligen Jugendkonzentrationslagers zu erforschen, Kontakt zu Überlebenden und ihren Angehörigen zu suchen und zu erhalten und auf dem Gelände einen würdigen Gedenkort zu gestalten. Ein Teil dieser Arbeit sind jährlich stattfindende Bau- und Begegnungscamps.

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„NSU 2.0“ und „Todeslisten“: Es reicht!

16. Juli 2020

Pressemitteilung der VVN-BdA e.V.

In den vergangenen Tagen gingen bei den LINKEN-Politikerinnen Martina Renner, Anne Helm, Evrim Sommer und Janine Wissler Morddrohungen ein – teils unterzeichnet mit dem Kürzel „NSU 2.0“. Gleichzeitig verschickt das Berliner LKA Briefe an Antifaschist*innen, die sich auf einer seit 2012 kursierenden, „Todesliste“ Berliner Neonazis befinden. „NSU 2.0“ und „Todeslisten“: Es reicht! weiterlesen »

Heinrich Fink verstorben

5. Juli 2020

Heiner Fink. Foto: christian-ditsch.de

Heiner Fink. Foto: christian-ditsch.de

Wir gedenken des am 1. Juli 85jährig verstorbenen VVN-BdA-Ehrenvorsitzenden Heinrich Fink. Heiner war Mitglied in der Pankower VVN-BdA und wird sehr fehlen. Wir dokumentieren hier den Nachruf des Bundessprecherkreises der VVN-BdA und möchten seiner Familie unsere ausdrückliche Anteilnahme ausrichten.

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Buchveröffentlichung zur Flaschenfabrik Latte und der Ausbildung jüdischer Auswanderer

27. Juni 2020

Vor vier Jahren am 21. Juni 2016 wurde im Beisein von Zeitzeugen und deren Angehörigen die bis dahin namenlose Grünfläche zwischen Beuth- und Buchholzer Straße in Berlin-Niederschönhausen nach Selma und Paul Latte benannt und eine Gedenkstelle eingeweiht. Auch die BVG-Haltestelle erhielt wenig später diesen Namen. Diesem Ereignis ging eine jahrelange Recherche und Beschäftigung mit der Geschichte des nahegelegenen ehemaligen Betriebsgeländes der Flaschenfabrik Latte und einer Ausbildungsstätte für jüdische Auswanderer voraus. Buchveröffentlichung zur Flaschenfabrik Latte und der Ausbildung jüdischer Auswanderer weiterlesen »

Es ist höchste Zeit, den Begriff „Rasse“ aus dem Grundgesetz zu streichen!

27. Juni 2020

In den letzten 500 Jahren hat sich der Begriff „Rasse“ in Verbindung mit der europäischen kolonialen Expansion fest im europäischen Sprachgebrauch verankert. Er ist untrennbar verbunden mit der Vorstellung von einer grundsätzlichen Ungleichheit der Menschen:

Den als maßgeblich für die Herkunft definierten äußeren Merkmalen von Personen werden unterstellte unveränderliche Eigenschaften und Fähigkeiten zugeordnet.

 

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Rechtes Monument abgerissen

9. Juni 2020

Inzwischen abgerissener Stein im „Wohnpark Bismarck“

Gut drei Monate nach Bekanntwerden ist es endlich weg: Ein geschichtsrevisionistisches Monument auf dem Gelände der Senior*innenresidenz „Wohnpark Bismarck“ im Pankower Ortsteil Französisch Buchholz. Kritische Öffentlichkeit durch Berichte linker Tageszeitungen und der beharrliche Druck von Antifaschist*innen lösten bei der Geschäftsführung der Einrichtung Angst und Bange aus und man ließ den Stein Anfang Juni schließlich abreißen. Bereits im Jahr 2018 war der Klotz in Anwesenheit von Neonazis der Partei „Der III. Weg“ eingeweiht worden, auch bei späteren sogenannten „Heldengedenken“ am Stein durften die Nazis nicht fehlen. Die Aktivist*innen der Emanzipativen Antifaschistischen Gruppe (EAG) sagen, der „Wohnpark Bismarck“ richte sich insbesondere an rechtes Klientel, was deren Betreiber*innen nun aus durchschaubaren Gründen weit von sich weisen.

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„Mörderschweine“ – Neonazis beschädigen Sowjet-Ehrenmal in Berlin-Buch. Presseecho

24. Mai 2020

Neonazischmierereien am Bucher Ehrenmal (23.5.2020). Credit: FB „I love Buch“

In der Nacht zu Samstag, 23. Mai 2020 wurden etliche Hakenkreuze auf das Denkmal für die gefallenen sowjetischen Soldat*innen im 2. Weltkrieg im Berliner Ortsteil Pankow-Buch geschmiert. Für diesen Tag war eine antifaschistische Demonstration in Buch angekündigt, die an den im Jahr 2000 von Neonazis ermordeten Sozialhilfeempfänger Dieter Eich erinnerte. Über hundert Menschen beteiligten sich daran bzw. zeigten sich aufgrund der Corona-Beschränkungen im Umfeld mit der Aktion solidarisch. Wir sehen den Angriff in direktem Zusammenhang mit dem Gedenken am 23. Mai und einer antifaschistischen Kundgebung am 8. Mai, dem Tag der Befreiung, die direkt am Sowjetischen Ehrenmal stattfand.

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Gedenken an den 8. Mai in Pankow

17. Mai 2020

Am 8. Mai wurde an zahlreichen Orten dem 75. Jahrestag der Befreiung von Nationalsozialismus in kleinem Kreise gedacht – ein Gedenk- und Feiertag, der eigentlich mit besonders vielen Teilnehmer*innen geplant war. Pankower Antifaschist*innen haben trotz der aktuellen Beschränkungen ein würdiges Ereignis am Sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Buch gestaltet – und so auch verhindert, dass Nazis dort ihr Unwesen an diesem Tag treiben.

Die VVN-BdA bei der Kranzniederlegung am 8. Mai 2020 in Buch. Foto: VVN-BdA

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8. Mai: Ein Zeichen setzen gegen Faschismus und Krieg

27. April 2020

Kundgebung am 8.Mai 2013 in Buch

Ein parteiübergreifendes Bündnis hatte dazu aufgerufen, den 75. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus am 8. Mai 2020 zu feiern. Mit einem Befreiungsfest in Berlin-Buch in der Nähe des Sowjetischen Ehrenmals wollten wir eigentlich gemeinsam mit vielen Pankowerinnen und Pankowern die Opfer und Verfolgten würdigen und den Befreierinnen und Befreiern danken.
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Trauer um Andrée Thérèse Leusink: 14.5.1938 – 9.4.2020

27. April 2020

Wir trauern um unsere Kameradin und Freundin Andrée Thérèse Leusink, die in der Nacht zum 9.4. nach langer, schwerer Krankheit verstarb. Die unnachgiebige Antifaschistin und Schoa-Überlebende war Gründungsmitglied unseres Vereins. Ihrer Familie und ihren Freund*innen gilt unsere aufrichtige Anteilnahme. Andrée wird fehlen.

Foto: Andrée bei der Gedenkdemo an die  Novemberpogrome 1938 am 9.11.2014 in Moabit. Nachrufe: Siehe unten sowie in junge Welt und neues deutschland

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