Die Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e.V hat zum diesjährigen 76. Jahrestag der Befreiung ein vielfältiges digitales Programm umgesetzt. An den Tagen, an denen eigentlich die Befreiungsfeierlichkeiten gewesen wären, Samstag, den 17. April 2021, und Sonntag, 18. April 2021, wurden zehn Videoclips und eine neue Broschüre veröffentlicht. Sie finden sich auch auf den Seiten der Berliner VVN-BdA
Videos zur digitalen Befreiungsfeier in Ravensbrück jetzt online
22. April 2021
Veranstaltungen: Wir feiern die Befreiung Pankows
21. April 2021
Vom 24. April bis 22. Mai 2021 finden in Pankow verschiedene Veranstaltungen in Gedenken an die Befreiung des Bezirks statt. Sie sind von der EAG in Kooperation mit der Pankower VVN-BdA, dem Jugendzentrum JUP, der Roten AG und der PAO organisiert.
Alle Veranstaltungen sind hier zu finden:
Samstag, 24. April 2021, 15:00 Uhr: Rundgang zur Geschichte der Schönholzer Heide
Treffpunkt: Bushaltestelle Hermann-Hesse-Straße (Bus 150, 155)
Infos unter: heidefilm.blogsport.de
FÄLLT AUS: Dienstag, 27. April 2021, 17:00 Uhr: Vortrag „Carl von Ossietzky – Wer war das?“
Eine Schule und eine Straße sind nach ihm benannt, in letzterer ist er als Denkmal verewigt. Doch ist er das auch in unseren Köpfen? Ein Vortrag zu ihm & was er mit der Befreiung zu tun hat.
Ort: Hof des JUP Pankow (Florastraße 84)
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Ravensbrück: Digitale Befreiungsfeier 2021
6. April 2021
Wir möchten darauf hinweisen, dass es zum diesjährigen 76. Jahrestag der Befreiung von Ravensbrück ein vielfältiges digitales Programm geben wird: Am Samstag, dem 17. April 2021 werden die ersten Beiträge hochgeladen, am Sonntag, 18. April 2021 folgen weitere Beiträge. Alle Beiträge werden auf https://lg-ravensbrueck.vvn-bda.de abrufbar sein – auch noch nach dem Jahrestag der Befreiung.
Finanzamt rudert zurück – VVN-BdA ab 2019 wieder gemeinnützig!
3. April 2021

Antifaschismus ist und bleibt gemeinnützig
Der erste Schritt ist getan: Über ihre Anwälte erreichte die Bundesvereinigung der VVN-BdA Ende März die Mitteilung des Finanzamtes für Körperschaften I in Berlin für das Jahr 2019: die VVN-BdA ist wieder gemeinnützig.
Das ist ein gutes und wichtiges Signal für den Antifaschismus in diesem Land!
Gegen die Kriminalisierung antifaschistischer Interventionen!
22. März 2021
Pressemitteilung der Bundesvereinigung der VVN-BdA vom 18. März 2021
Geschäftsführer der Berliner VVN-BdA wegen angeblicher Nötigung verurteilt: Richterin folgt AfD-Argumentation
In einem Prozess am Berliner Amtsgericht Tiergarten am heutigen Donnerstag wurde der Geschäftsführer der Berliner VVN-BdA, Markus Tervooren, wegen angeblicher Nötigung zu 50 Tagessätzen à 30 Euro verurteilt. Das Gericht warf Tervooren vor, am 26. Januar 2019 Mitglieder AfD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf daran gehindert zu haben, einen Kranz zum Gedenken an die Opfer des Holocaust auf dem Parkfriedhof in Marzahn niederzulegen.
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LAG Christ*innen bei Die Linke Berlin solidarisch mit VVN-BdA
22. März 2021
In Solidarität mit der VVN-BdA Berlin erkärte die LAG Christ*innen bei der Partei DIE LINKE Berlin am 07.03.2021
Liebe Genossinnen und Genossen,
was für eine skandalöse Fehlentwicklung ist in unserer heutigen Demokratie zu beobachten: Während der Bund plant, die AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung (DES) mit 70 Millionen Euro zu fördern, ist die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) in ihrer bisherigen Existenz bedroht. Mit Entsetzen mussten wir zusehen, wie Euch im November 2019 durch das Berliner Finanzamt die Gemeinnützigkeit entzogen wurde und ihr vor horrende Steuernachzahlungen gestellt wurdet.1
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Mahnwache statt Lichterkette am 27. Januar
1. Februar 2021
Zahlreiche Pankower*innen haben am 27. Januar vor dem ehemaligen Jüdischen Waisenhaus der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch Rotarmist*innen vor 76 Jahren gedacht. Aufgerufen hatte wie in den Vorjahren die Kommission Bürgerarbeit. Aufgrund der Pandemie hatten die Veranstalter*innen eine Mahnwache am späten Nachmittag organisiert, anstatt der traditionellen Lichterkette. Über den ganzen Tag legten Menschen Blumen am Waisenhaus ab, zudem wurden zahlreiche Kerzen entzündet. Die Cajewitz-Stiftung erinnerte mit einer Bilderprojektion an die Geschichte des Hauses, gezeigt wurden auch Aufnahmen der von der Stiftung organisierten Zöglingstreffen. Auf den am Zaun des Waisenhauses angebrachten Tafeln wird zudem an die ermordeten Pankower Jüd*innen gedacht. Weitere Bilder sehen Sie bei „Weiterlesen“
27. Januar 2021: Den Opfern gedenken, neuen Faschismus verhindern, Demokratie stärken – auch in Zeiten von Corona und Pandemie
12. Januar 2021
Die Kommission für Bürgerarbeit in Pankow wird am 27. Januar 2021 in Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Pankow und der VVN-BdA statt der 23. traditionellen Lichterkette in einer anderen Form an die Opfer des Holocaust erinnern und gedenken.
„Das Haus brennt uns Sie sperren die Feuerwehr aus“
8. Januar 2021
Die oben stehenden Worte richtete unsere Ehrenpräsidentin Esther Bejarano (Auschwitz-Überlebende und Vorsitzende des Auschwitz-Komitees in der BRD e.V.) in einem offenen Brief an Finanzminister Olaf Scholz. Dem war vorausgegangen, dass im November 2019 der VVN-BdA – der größten und ältesten antifaschis tischen Organisation in Deutschland – die Gemeinnützigkeit aberkannt wurde. Auch nach einem Jahr des politischen Kampfes, großer medialer Aufmerksamkeit und Zusicherungen einzelner Politiker:innen hat sich an diesem Zustand nichts geändert.
Verantwortlich ist die Berliner Finanzverwaltung, die einen Satz aus der Abgabenordnung des Bundesfinanzministeriums heranzieht, um unserem Verband die Gemeinnützigkeit zu entziehen. Dieser besagt, dass die Erwähnung als „extremistische“ Organisation in einem einzigen (hier dem bayerischen) Verfassungsschutzbericht ausreicht, um die Gemeinnützigkeit zu verlieren. Drei Behörden erschweren auf diesem Wege unsere Arbeit erheblich.
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Nein zu geschichtsrevisionistischen Faschismus-Vergleichen!
29. November 2020
Erklärung der Bundesvereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) zu den sich häufenden NS-Verharmlosungen und antisemitischen Vereinnahmungen der sogenannten „Querdenker“
Unter den Veranstalter:innen der Corona-Protestaktionen kommt es zunehmend in Mode, Faschismus relativierende Vergleiche in ihren Bühnenauftritten und Darstellungen einzubauen. Waren es zuerst „Judensterne“, die mit Losungen gegen eine angebliche Zwangsimpfung versehen auf Kundgebungen gezeigt wurden, oder Plakate gegen die „Merkel-Diktatur“, gab in den letzten Tagen weitere gezielte Provokationen.
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