Antifa-Filmabend „Lebensmotto: Frieden und Antifaschismus – ein Film über Ulli und Traute Sander“ am Fr., 27.2., JUP, Florastr. 84

4. Februar 2026

Wir laden ein zum Antifa-Filmabend „Lebensmotto: Frieden und Antifaschismus – ein Film über Ulli und Traute Sander“. In Anwesenheit von Ulli Sander und Regisseur Jochen Vogler (krankheitsbedingt musste Traute Sander leider absagen). Freitag, 27.2., 19 Uhr, Unabhängiges Jugendzentrum Pankow (JUP e.V.), Florastr. 84, 13187 Berlin. Eintritt frei. Eine Veranstaltung der Pankower VVN-BdA und des JUP e.V.

Erzählende im Film sind besonders Traute und Ulrich Sander. Beide stehen stellvertretend für eine Vielzahl von Menschen, die sich in den vergangenen Jahrzehnten für die antifaschistischen Ideale eingesetzt haben, die sich in den Kernaussagen „Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!“ des Jahres 1945 bewahrt haben. Sie sind in vielen Teilen der Bundesrepublik als langjährige Aktivist:innen der antifaschistischen und Friedensbewegung bekannt und werden als Gesprächspartner:innen geschätzt. Hinzu kommt, dass Ulrich Sander als Journalist bis heute in verschiedenen Zeitschriften publiziert und als Buchautor dadurch ebenfalls in weiten Kreisen bekannt ist.

Im Film kommen die Akteur:innen und ihre Kooperationspartner:innen selbst zu Wort, denn sie können überzeugend und mit eigener Betroffenheit von ihren Erfahrungen und den gesellschaftlichen Auseinandersetzungen der vergangenen Jahrzehnte sprechen. Und so stehen im Zentrum des Filmes Gespräche mit Traute und Ulrich Sander, Beate Klarsfeld, Nicole Mattern vom Verein Kinder vom Bullenhuser Damm, Stephan Stracke und weiteren Mitstreitern der „Angreifbaren Traditionspflege“ und andere.

In acht Kapiteln behandelt dieser Film verschiedene Facetten der antifaschistischen Erinnerungsarbeit. Ulrich Sander beschäftigt sich seit vielen Jahre mit den Verbrechen der Wirtschaft, die von ihrer aktiven Mitwirkung am NS-Regime profitiert hat. Unter anderem für die VVN-BdA forschte und publizierte Ulrich Sander über Kriegsendphasenverbrechen. Bezeichnenderweise wurde er wegen solcher antifaschistischen Arbeit Jahrzehnte lang durch den bundesdeutschen VS- Inlandsgeheimdienst beobachtet und vielfach in den Jahresberichten des Verfassungsschutzes denunziert.

Ein Film, der in knapp 70 Minuten mit seinen Schilderungen nicht nur einen Rückblick auf die Herausforderungen antifaschistischen Handelns in den vergangenen Jahren liefert, sondern auch Mut machen soll, sich heute und morgen zu engagieren.